Operatoren-Verkettung in Python

Eher durch Zufall bin ich heute auf etwas gestoßen, was ich mir seit jeher in einer vernünftigen Programmiersprache gewünscht aber bis jetzt nie vorgefunden habe:

if a < b < c
    # …

Ein völlig intuitives und sehr gut lesbares Konstrukt zum einfachen Vergleich dreier oder mehr Operanden. In praktisch jeder Sprache muss man sich jedoch mit diesem Konstrukt behelfen:

if a < b and b < c
    # …

Nicht so jedoch in Python. Dort ist genau obiges möglich. Hierbei können offenbar beliebig viele Operanden verkettet werden. Eine feine Sache.

凸凹

Dass viele dem Chinesischen entstammenden Kanji oft optisch sehr ihrer Bedeutung entsprechen ist nichts Neues. Aber heute bin ich auf eine Kombination zweier Kanji gestoßen, die einfach Herz allerliebst ist.

Die beiden betreffenden Kanji sind und . Diese beiden sind aus meiner Sicht herausragend, da sie über deutlich ihre Bedeutung versinnbildlichen: 凸 bedeutet konvex, 凹 dagegen konkav. Kann man diese beiden Begriffe noch offensichtlicher darstellen?

Und als ob dies nun noch nicht genug wäre ergibt sich durch die Kombination dieser beiden Kanji das Wort 凸凹, was Unebenheiten beschreibt. Wenn doch nur alle Kanji so intuitiv wären. ;-)

USK: doof

Nachdem ich mir nun nach langer Zeit einmal wieder ein neues DS-Spiel gegönnt hatte, musste ich feststellen, wie kreativ und rücksichtsvoll hier offenbar die Alterseinstufung seit einiger Zeit von Statten geht:

Deutsches Cover von Dragon Ball Origins mit riesiger USK-Markierung

Die USK-Markierung nimmt ¼ des gesamten Covers ein … Im Vergleich hierzu die europäische Variante:

Und auch einmal die amerikanische:

Beides weitaus humaner und in keiner Weise so enorm entstellend wie die deutsche Fassung. Und im Gegensatz zu dieser ist die einzig wichtige Information („12+“ und „T“) sofort auf einen Blick zu sehen, da prominent dargestellt. In der deutschen Variante nimmt die Information nicht einmal die Hälfte der Markierung ein. Wen interessiert der Text auf der Markierung? Wen interessiert, auf welches Gesetz dies fußt? Würde man die Markierung auf die einzig wichtige Information (hier: „16“) beschränken, gäbe es auch keinen Grund, diese so monumental darzustellen. Sehr passend zu diesem Thema ist auch dieser Vergleich mit Verkehrsschildern.

Und dass nicht nur Käufer sondern auch Entwickler nicht sonderlich von der Kennzeichnungspflicht in diesem Umfang angetan sind, lässt sich an der kreativen Variante des Spiels Mäh-Jongg erkennen: „Großes Label: doof“ – Amen.

Viktor und Dietrich

Es bahnt sich ein Medienspektakel an, dass seinesgleichen sucht. Produziert von einigen meiner Kommilitonen zeigt sich wieder mal gekonnter Witz im Gewand einer einwandfreien Produktion. Der Trailer spricht für sich:

fripSide – only my railgun

Ich musste schmunzeln …

Ich blickte ungläubig drein …

Ich vergoss eine Träne des Glücks …

Bestes OP & PV diese Saison!

Die volle Fassung:

Bereits jetzt macht sich hier bei mir das gleiche Gefühl wie bei den OPs zu Shakugan no Shana und To Aru Majutsu no Index breit. Egal wann ich dieses Lied also in Zukunft hören werde, Gänsehaut ist garantiert.

赤ずきんと健康

Endlich wird eine Frage beantwortet die uns alle sicher seit unserer Kindheit beschäftigt: was geschah mit Rotkäppchen, während sie sich im Bauch des Wolfes befand?

Sony Ericsson W890i

Schon während meines Aufenthalts in Japan liebäugelte ich mit einigen neuen Handys, jedoch ausschließlich mit den neuen Einsteigermodellen von Nokia. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und deshalb bleibt er gerne bei Dingen, die er kennt. Mein Nokia 3510i hat mir sehr lange gute Dienste geleistet aber nun sollte es doch endlich einmal wieder etwas Neues sein.

Inspiriert durch meine Freundin fiel meine Wahl schließlich jedoch auf ein völlig anderes Modell und sogar eines völlig anderen Herstellers: das W890i von Sony Ericsson:

Besonders das schlanke Äußere im Vergleich zu meinem doch eher etwas klobigen 3510i wirkte sehr sympathisch auf mich. Das größte Plus für mich jedoch war der integrierte MP3-Player. Nachdem mein MP3-Player vor langer Zeit seinen Geist aufgegeben hatte, spielte ich ab und an mit dem Gedanken, mir einen Ersatz zu beschaffen. Dabei liebäugelte ich natürlich auch schon mal mit dem iPod. Doch nun konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Auch das integrierte Radio ist eine nette Dreingabe, auch wenn mir nicht gefällt, dass die Antenne nicht in das Gerät integriert ist. Statt dessen muss das Headset mit seinem doch eher unhandlichen Stecker angeschlossen werden. Nur um dann doch auf Lautsprecher stellen zu können. Nicht gerade die ideale Lösung in meinen Augen.

Ungeachtet dessen gibt es noch weitere positive Punkte: ein Anschluss als Massenspeicher per regulärem USB und damit kinderleichtes Ablegen von Musik, Bildern und Applikationen. Apropos: JavaME-Applikationen kann ich hiermit nun auch nutzen und über Seiten wie GetJar lässt sich da einiges finden. So habe ich das bestehende Angebot an Spielen recht schnell um einige interessante Zeitvertreiber und sogar einem Gameboy-Emulator ergänzt. Zelda auf einem Handy mutet dann aber doch etwas merkwürdig an.

Die Klangqualität gibt kaum Grund zum Beanstanden; einen starken Bass kann man angesichts des geringen Platzes kaum erwarten und dennoch erklingt Musik und dergleichen in akzeptabler Qualität. Das Mikrofon hätte jedoch meiner Meinung nach etwas weniger empfindlich oder zumindest einstellbar sein können. Bei Telefonaten höre ich jedes kleine Hintergrundgeräusch und schon das Schließen einer Tür oder Abstellen eines Glases bläst mir hin und wieder fast das Trommelfell durch.

Mit dem integrierten Walkman lässt sich aufgespielte Musik zudem angenehm handhaben. Nach einigem Ausprobieren habe ich zwei wichtige Fakten diesbezüglich ergründet. Erstens müssen Album-Cover in die Musikdateien direkt als Tag eingebettet werden, eine besonders benannte Datei im Verzeichnis genügt nicht. Zweitens müssen sämtliche ID3-Tags unbedingt maximal mit ID3 Version 2.3 gespeichert werden. Bei Version 2.4 werden Titel zufällig abgeschnitten was zu totalem Chaos führt. Mittels Anwendungen wie EasyTag ist beides jedoch problemlos umsetzbar.

Alles in allem habe ich mir hiermit einen guten Allrounder angeschafft und ich denke, dass ich damit die nächsten Jahre zufrieden sein kann.

GIRL NEXT DOOR – 情熱の代償

Da ich kürzlich das J-Drama GiraGira endlich einmal komplett angeschaut habe, erinnerte ich mich auch an dieses Stück von GIRL NEXT DOOR. Das Einsetzen des Piano-Parts sorgt bei mir heute wie damals in Japan für eine Gänsehaut.

Sympathy for Lady Vengeance

Immer wieder auf der Suche nach interessanten asiatischen Filmen bin ich durch den Tipp eines Freundes auf die „Rache-Trilogie“ des Produzenten Chan-Wook Park gestoßen. Der erste Film, Sympathy for Mister Vengeance ist bereits sehr vielversprechend, wird jedoch von seinem Nachfolger Oldboy bei weitem überflügelt. Und doch sollte es dem Produzenten gelingen, auch hier noch einen drauf zu setzen. Mit seinem dritten Werk, Sympathy for Lady Vengeance ist ein wahres Meisterwerk der Filmkunst entstanden welches der allererste Film sein sollte, der in meiner privaten IMDB-Wertung die höchste Punktzahl erhält. Anders formuliert: es handelt sich hierbei um den besten Film, den ich jeh gesehen habe.

Die Geschichte handelt von der namens gebenden Geum-ja und ihrem Rachefeldzug gegen die Person, die ihr 13½ Jahre Gefängnisaufenthalt eingebrockt hat. Sie geht hierbei mit einer peniblen Genauigkeit vor, die ihresgleichen sucht. Auf sich allein gestellt ist sie in all dieser Zeit der Vorbereitung jedoch nicht, konnte sie doch viele Kontakte und Gefälligkeiten während ihres Aufenthaltes im Gefängnis sammeln. Ihr Charme und ihre Gutherzigkeit ließen sie zu einer Person avancieren, der keiner einen Gefallen abschlagen kann. Geradezu eine Symphonie der Rache entwickelt sich so im Laufe der Zeit, in der schlichtweg alles fein miteinander harmoniert. Am Ende ist unsere Protagonistin jedoch auch nichts Anderes als eine sorgende Mutter welche sich nichts sehnlicher wünscht als das Wohl ihrer Tochter.

Und ebenso gestaltet sich auch der Film selbst. Zu der bereits angerissenen Handlung gesellt sich eine prächtige Optik, die jeden Moment ins richtige Licht rückt. Auch die akustische Untermalung gibt keinen Grund zur Beanstandung, glänzt sie doch mit orchestralen Stücken dezenter als auch dominanter Natur. Besonders das Hauptthema mit seinem Crescendo prägt sich tief ins Gedächtnis ein.

Für alle Anhänger fernöstlicher Filmkunst ist dieser Film meiner Meinung nach ein absolutes Muss.

The goddess haveth returned

Hail to the goddess!