うごくメモ

Ein Feature, was der neue Nintendo DSi zu bieten hat, ist der DSi-Shop. Während das Angebot dort momentan logischerweise noch etwas spärlich ist, finden sich doch hier und da schon einige Perlen. Neben dem neuen und sehr angenehm zu benutzenden Opera-Browser zählt hierzu auch das うごくメモ.

Hiermit kann man angefangen von einfachen Notizen bis hin zu ausgefeilten Animationen seiner Fantasie freien Lauf lassen. Das Schöne daran: man kann seine Werke auf einem Youtube-ähnlichen Portal hochladen und mit anderen Nutzern teilen. So habe ich meine Freundin mit einigen Überredungskünsten dazu bringen können, doch auch eine ihrer Kreationen hochzuladen:

Und über diese Website kann man sich das ganze auch auf dem PC anschauen. Da hat sich Nintendo etwas Feines ausgedacht.

Wieder im Bilde

Nachdem meine altehrwürdige Exilim nun also auf der Besucherplattform der Government Twin Towers in Shinjuku zu Bruch gegangen ist, musste eine Lösung her. Die Kosten für eine Reparatur hätten sich (wie üblich) in Höhe einer Neuanschaffung bewegt, weshalb ich mich dann doch lieber für ebendiese entschieden habe.

Da ich gerne bei Vertrautem bleibe, liebäugelte ich nach einigem Suchen mit der Exilim V7 bzw. V8. Jedoch angestachelt von den Empfehlungen meiner Freundin und ihres Vaters sowie meiner eigenen Erfahrungen habe ich mir dann doch noch die Produkte anderer Hersteller angeschaut.

Ausschlaggebende Kriterien waren für mich folgende:

  • Flache Bauweise
  • Internes Objektiv (Gebranntes Kind scheut das Feuer.)
  • Unterstützung für SD-Karten (Meine größte fasst 4GB Daten, welche ich gerne weiter benutzen wollte.)
  • Bedienoberfläche der Software auf Englisch oder zumindest umschaltbar
  • Bessere Aufnahmequalität, besonders bei schlechtem Licht (Exilims haben hier ihre Probleme.)

So verblieben am Schluss meiner Suche als Kandidaten die FujiFilm FinePix Z200fd bzw. Z250fd, die Nikon Coolpix S60 und die Sony Cybershot T700.

Letztere fiel relativ schnell aus der Liste, da sie nur das hauseigene Kartenformat lesen kann. Daneben kann man (zumindest das japanische Modell) nicht auf ein englisches Menü umschalten. Zudem muss man hierfür erheblich mehr bezahlen als für vergleichbare Modelle anderer Hersteller. Der HD-Aufzeichnungsmodus für Videos hätte mir allerdings schon gefallen.

Bei den beiden Modellen von FujiFilm tendierte die Entscheidung Richtung Z200fd, da die Z250fd lediglich eine Z200fd mit neuen (zugegeben sehr hübsch anzuschauenden) Designs ist. Dafür wird man allerdings mit etwa 10.000 ¥ mehr zur Kasse gebeten.

Letztendlich fiel meine Entscheidung auf das Modell von Nikon, da mir die ungewöhnliche Steuerung interessant erschien und eigentlich alles außer Casio eine gute Bildqualität versprechen soll. So verfügt die Kamera faktisch über lediglich zwei Tasten, die restliche Bedienung wird über einen Touchscreen vorgenommen.

Nachdem ich nun die ersten Aufnahmen mit meiner neuen Kamera gemacht habe, konnte ich einen ersten Eindruck ihrer Fähigkeiten bekommen. Die Bildqualität ist wirklich besser, was sich besonders bei Aufnahmen ohne Blitzfunktion bemerkbar macht. Gefallen hat mir zudem der Panorama-Modus. Hierbei gibt man zu Beginn eine Aufnahmerichtung an und macht die erste Aufnahme. Fortan wird nun die letzte Aufnahme halbdurchsichtig auf dem Display angezeigt, was das Ausrichten der Kamera vereinfacht. Damit sollte das Zusammenfügen der Bilder deutlich einfacher werden. Auch der Selbstauslöser mit Lächel-Erkennung ist eine nette Dreingabe. Ansonsten gibt es soweit alle Modi, die ich von meiner alten Exilim gewohnt bin.

Ich hoffe damit nun also wieder viele schöne Erinnerungen festhalten zu können.