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Archiv für den Tag ‘Filme’

Viktor und Dietrich

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Es bahnt sich ein Medienspektakel an, dass seinesgleichen sucht. Produziert von einigen meiner Kommilitonen zeigt sich wieder mal gekonnter Witz im Gewand einer einwandfreien Produktion. Der Trailer spricht für sich:

Geschrieben von Mathias

29. Januar 2010 um 22:55

Sympathy for Lady Vengeance

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Immer wieder auf der Suche nach interessanten asiatischen Filmen bin ich durch den Tipp eines Freundes auf die „Rache-Trilogie“ des Produzenten Chan-Wook Park gestoßen. Der erste Film, Sympathy for Mister Vengeance ist bereits sehr vielversprechend, wird jedoch von seinem Nachfolger Oldboy bei weitem überflügelt. Und doch sollte es dem Produzenten gelingen, auch hier noch einen drauf zu setzen. Mit seinem dritten Werk, Sympathy for Lady Vengeance ist ein wahres Meisterwerk der Filmkunst entstanden welches der allererste Film sein sollte, der in meiner privaten IMDB-Wertung die höchste Punktzahl erhält. Anders formuliert: es handelt sich hierbei um den besten Film, den ich jeh gesehen habe.

Die Geschichte handelt von der namens gebenden Geum-ja und ihrem Rachefeldzug gegen die Person, die ihr 13½ Jahre Gefängnisaufenthalt eingebrockt hat. Sie geht hierbei mit einer peniblen Genauigkeit vor, die ihresgleichen sucht. Auf sich allein gestellt ist sie in all dieser Zeit der Vorbereitung jedoch nicht, konnte sie doch viele Kontakte und Gefälligkeiten während ihres Aufenthaltes im Gefängnis sammeln. Ihr Charme und ihre Gutherzigkeit ließen sie zu einer Person avancieren, der keiner einen Gefallen abschlagen kann. Geradezu eine Symphonie der Rache entwickelt sich so im Laufe der Zeit, in der schlichtweg alles fein miteinander harmoniert. Am Ende ist unsere Protagonistin jedoch auch nichts Anderes als eine sorgende Mutter welche sich nichts sehnlicher wünscht als das Wohl ihrer Tochter.

Und ebenso gestaltet sich auch der Film selbst. Zu der bereits angerissenen Handlung gesellt sich eine prächtige Optik, die jeden Moment ins richtige Licht rückt. Auch die akustische Untermalung gibt keinen Grund zur Beanstandung, glänzt sie doch mit orchestralen Stücken dezenter als auch dominanter Natur. Besonders das Hauptthema mit seinem Crescendo prägt sich tief ins Gedächtnis ein.

Für alle Anhänger fernöstlicher Filmkunst ist dieser Film meiner Meinung nach ein absolutes Muss.

Geschrieben von Mathias

3. Juni 2009 um 23:43

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Lebe lang und in Frieden

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Gestern Abend begaben ein paar Leute und ich uns ins Rundkino in Dresden, um uns den neuen Teil der Star-Trek-Saga zu Gemüte zu führen. Zeitgleich lief dieser Film natürlich auch im UFA-Palast, aber die deutlich größere Projektionsfläche und der für mich angenehmere Lautstärkepegel bestätigten unsere Wahl.

Der Film war sehr gut produziert und klotzte mit CG-Effekten wo es nur möglich war. Abgesehen von den optischen Aspekten lebte der Film aber sehr von den nostalgieverstreuenden Momenten. Seien es die altbekannten Töne beim Betreten eines Turbolifts, beim Benutzen der Sprechanlage, das regelmäßige „Ping“ auf der Brücke oder Uhuras „Ohrstöpsel“, alles wurde originalgetreu aus den Originalserien und -filmen integriert. Noch immer stirbt jeder Nicht-Hauptcharakter wenn er etwas sagen durfte und noch immer opfern Sternenflotten-Kapitäne bei jedem kleinsten Anzeichen einer ausweglosen Situation ihr Schiff. Auch einige Referenzen auf die älteren Filmteile (und damit die chronologisch zukünftigen Ereignisse) wurden eingebaut. Der Soundtrack selbst war angenehm aber gleichzeitig nicht zu dominant. Dass das Thema jedoch nicht vorkam ist mir unbegreiflich.

Die Interaktion zwischen den einzelnen Charakteren und die gelegentlichen „Aha!“-Momente trugen auch zur sympathischen Gesamterscheinung bei. Zum Thema Charaktere: Zachary Quinto als junger Spock erwies sich als gute Wahl, auch wenn wir zu Beginn des Filmes immer wieder erwarteten, dass er die Schädeldecke anderer Menschen entfernt. Abgesehen davon konnte er den jungen Spock gut verkörpern, der mangelnde Ausdruck von Emotionen stand ihm gut zu Gesicht und den Fokus auf seine Augen in einigen Szenen wusste er sehr gut auszunutzen.

Insgesamt sehr sehenswert und eine würdige Ergänzung sowohl zur Star-Trek-Reihe als auch zum Repertoire von J. J. Abrams.

Geschrieben von Mathias

8. Mai 2009 um 14:39

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