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Die kennen wir doch …?

Seit einiger Zeit überkam meine Frau und mich beim Blick auf verschiedene Plakate und Prospekte das Gefühl, dass uns das Gesicht der darauf abgebildeten blonden Schönheit irgendwie bekannt vorkommt. So ist sie uns auf Plakaten von Kaufland, Rewe, einer Bildungsagentur und heute auch banalerweise auf dem Werbeprospekt von CallaPizza aufgefallen.

Mysteriöses Model u.A. von REWE
Das mysteriöse Model

Da einen so etwas verfolgen kann, habe ich mich heute einmal auf die Suche begeben und nach einigen erfolglosen Suchbegriff-Kombinationen in der Google-Bildersuche bin ich mittels „rewe werbung model“ auf diesen Artikel zur Verwendung von Stock-Bildern gestoßen, wo genau dieses Model exemplarisch für das angesprochene Thema ist. Neben allerlei Kritik nennt der Autor leider nicht den Namen des Models. Also weiter zu den vertrauten Stock-Sammlungen wie iStockphoto und Fotolia. Letzteres führte mich per „frau lächeln blond“ zu einem von vielen Bildern, womit ich zumindest schon einmal den Namen des Fotografen herausfinden konnte: Yuri Arcurs.

Seine Website zu finden war damit ein Kinderspiel. Eine Liste seiner Models inkl. Namen wäre natürlich zu einfach gewesen, aber zumindest lässt sich so sein Portfolio einsehen. Direkt auf der ersten Seite fanden sich mehrere Bilder mit ihr, womit jetzt sogar schon einmal fast der Name bekannt war: Emma W. H. Der vollständige Name ließ sich hier allerdings nicht herausfinden. Also zurück zu Google.

Eine Suche nach „emma w h model“ brachte durchaus hilfreiche Ergebnisse, darunter auch einen Artikel über Yuri Arcurs in der englischen Wikipedia. Auch hier wird der Name des Models allerdings nur abgekürzt genannt, auf einen Artikel wird verwiesen, aber dieser existiert noch nicht. Im Text wird erwähnt, dass es sich bei ihr um das weltweit am besten verkaufte Model handelt. Belegt wird diese Behauptung mit einem Verweis auf die dänische TV-Seite TV 2 GO’.

Und in der Beschreibung des Videos direkt am Anfang dieses Artikel steht nun endlich die Lösung der Odyssee: Emma Wang ist der Name des dänischen Models. Im Video selbst ist sie auch zu sehen und zu hören. Sie ist 22 Jahre alt und studiert momentan noch. Und ist nebenbei praktisch überall in Deutschland als werbewirksames Gesicht zu sehen. Kein schlechter Werdegang soweit.

Gesucht, gefunden, dank an das Internet. :-)

Cappu & Chino

Seit vergangenen Samstag ist unsere Familie nun um zwei Mitglieder reicher. Meine Frau und ich haben uns nach langem Überlegen endlich Haustiere geholt. Noch in der Zoofachhandlung schwankten wir zwischen Zebrafinken und Japanischen Mövchen und entschieden uns schließlich für letztere:

Zwei Japanische Mövchen
Cappu (oben) & Chino (unten), unsere Vögelchen

Bereits zuvor hatten wir uns intensiv mit der Herkunft und den Eigenheiten dieser Vogelart beschäftigt und gelangten zu dem Schluss, dass sie genau das richtige für uns sind. Meine Frau hatte früher in Japan einen weißen Reisfinken und in meiner Kindheit gab es zuhause zwei Kanarienvögel, wir sind also beide nicht ganz unbedarft.

Wir freuen uns auf jeden Fall sehr über die putzigen beiden, egal ob sie tagsüber wild hin und her fliegen oder nachts eng aneinander gekuschelt schlafen. Passend dazu sind auch die englische (Society finch) und japanische Bezeichnung (ジュウシマツ, 10 Geschwister). ;-)

Rückkehr nach Japan – 14. Tag: Yasukuni-Schrein

Für den 14. Tag wurde wieder regnerisches Wetter angekündigt, was unsere Unternehmungen draußen ziemlich einschränkten. Also durchstöberte ich einige Listen von sehenswürdigen Orten in Tokyo und stieß so unter anderem auf den Yasukuni-Schrein. Dieser wurde in Gedenken an alle Soldaten und Bürger geschaffen, die für das Heimatland in Kriegen und Aufständen gestorben sind. Meine Frau sagte mir dann, dass sie diesen sowieso gerne einmal besuchen wollte, also war es beschlossene Sache.

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Rückkehr nach Japan – 13. Tag: Hikawa-Schrein, Roppongi & Tokyo-Tower

Am 13. Tag hatten wir für den späten Abend ein Treffen mit einer Freundin ausgemacht, was kurzfristig sogar noch etwas weiter verschoben werden musste. Also hatten wir eine Menge Zeit, den Vormittag und Nachmittag zu gestalten. Bevor wir also zum vereinbarten Treffpunkt in Roppongi aufbrechen sollten, beschlossen wir, uns ein wenig weiter in Nakano umzuschauen.

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Rückkehr nach Japan – 12. Tag: Kamakura

Für den 12. Tag hatten wir uns einen Ausflug nach Kamakura vorgenommen, da es hier eine Menge zu sehen gab. Meine Frau kannte auch die Umgebung, da sie früher bereits einmal mit ihrer Mutter und Großmutter dorthin gereist ist. Neben den momentan überall blühenden Ajisai (Hortensien) sollte es dort insbesondere einen schönen Bergpfad und zum Abschluss sogar die japanische See zu sehen geben.

Ajisai in Weiß-magenta

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Rückkehr nach Japan – 7. Tag: Regen

Der Samstag sollte ein ereignisarmer Tag werden, da regnerisches Wetter jegliche Aktivitäten draußen einschränkte. Aus diesem Grund waren wir auch die meiste Zeit zuhause und ich nutzte die Zeit unter anderem zum weiteren Studieren des am morgigen Tag zu lesenden Seishi. Nichtsdestotrotz konnte ich meine Frau zu einem kurzen Spaziergang durch den Regen überreden. Eigentliches Ziel war ein Jinja (Schrein), da ich mir sehr schöne Regen-Fotos erhoffte, aber auf halbem Wege kehrten wir ob der widrigen Bedingungen wieder heim.

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