Es bahnt sich ein Medienspektakel an, dass seinesgleichen sucht. Produziert von einigen meiner Kommilitonen zeigt sich wieder mal gekonnter Witz im Gewand einer einwandfreien Produktion. Der Trailer spricht für sich:
fripSide – only my railgun
Ich musste schmunzeln …
Ich blickte ungläubig drein …
Ich vergoss eine Träne des Glücks …
Bestes OP & PV diese Saison!
Die volle Fassung:
Bereits jetzt macht sich hier bei mir das gleiche Gefühl wie bei den OPs zu Shakugan no Shana und To Aru Majutsu no Index breit. Egal wann ich dieses Lied also in Zukunft hören werde, Gänsehaut ist garantiert.
赤ずきんと健康
Endlich wird eine Frage beantwortet die uns alle sicher seit unserer Kindheit beschäftigt: was geschah mit Rotkäppchen, während sie sich im Bauch des Wolfes befand?
Sony Ericsson W890i
Schon während meines Aufenthalts in Japan liebäugelte ich mit einigen neuen Handys, jedoch ausschließlich mit den neuen Einsteigermodellen von Nokia. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und deshalb bleibt er gerne bei Dingen, die er kennt. Mein Nokia 3510i hat mir sehr lange gute Dienste geleistet aber nun sollte es doch endlich einmal wieder etwas Neues sein.
Inspiriert durch meine Freundin fiel meine Wahl schließlich jedoch auf ein völlig anderes Modell und sogar eines völlig anderen Herstellers: das W890i von Sony Ericsson:

Besonders das schlanke Äußere im Vergleich zu meinem doch eher etwas klobigen 3510i wirkte sehr sympathisch auf mich. Das größte Plus für mich jedoch war der integrierte MP3-Player. Nachdem mein MP3-Player vor langer Zeit seinen Geist aufgegeben hatte, spielte ich ab und an mit dem Gedanken, mir einen Ersatz zu beschaffen. Dabei liebäugelte ich natürlich auch schon mal mit dem iPod. Doch nun konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Auch das integrierte Radio ist eine nette Dreingabe, auch wenn mir nicht gefällt, dass die Antenne nicht in das Gerät integriert ist. Statt dessen muss das Headset mit seinem doch eher unhandlichen Stecker angeschlossen werden. Nur um dann doch auf Lautsprecher stellen zu können. Nicht gerade die ideale Lösung in meinen Augen.
Ungeachtet dessen gibt es noch weitere positive Punkte: ein Anschluss als Massenspeicher per regulärem USB und damit kinderleichtes Ablegen von Musik, Bildern und Applikationen. Apropos: JavaME-Applikationen kann ich hiermit nun auch nutzen und über Seiten wie GetJar lässt sich da einiges finden. So habe ich das bestehende Angebot an Spielen recht schnell um einige interessante Zeitvertreiber und sogar einem Gameboy-Emulator ergänzt. Zelda auf einem Handy mutet dann aber doch etwas merkwürdig an.
Die Klangqualität gibt kaum Grund zum Beanstanden; einen starken Bass kann man angesichts des geringen Platzes kaum erwarten und dennoch erklingt Musik und dergleichen in akzeptabler Qualität. Das Mikrofon hätte jedoch meiner Meinung nach etwas weniger empfindlich oder zumindest einstellbar sein können. Bei Telefonaten höre ich jedes kleine Hintergrundgeräusch und schon das Schließen einer Tür oder Abstellen eines Glases bläst mir hin und wieder fast das Trommelfell durch.
Mit dem integrierten Walkman lässt sich aufgespielte Musik zudem angenehm handhaben. Nach einigem Ausprobieren habe ich zwei wichtige Fakten diesbezüglich ergründet. Erstens müssen Album-Cover in die Musikdateien direkt als Tag eingebettet werden, eine besonders benannte Datei im Verzeichnis genügt nicht. Zweitens müssen sämtliche ID3-Tags unbedingt maximal mit ID3 Version 2.3 gespeichert werden. Bei Version 2.4 werden Titel zufällig abgeschnitten was zu totalem Chaos führt. Mittels Anwendungen wie EasyTag ist beides jedoch problemlos umsetzbar.
Alles in allem habe ich mir hiermit einen guten Allrounder angeschafft und ich denke, dass ich damit die nächsten Jahre zufrieden sein kann.
GIRL NEXT DOOR – 情熱の代償
Da ich kürzlich das J-Drama GiraGira endlich einmal komplett angeschaut habe, erinnerte ich mich auch an dieses Stück von GIRL NEXT DOOR. Das Einsetzen des Piano-Parts sorgt bei mir heute wie damals in Japan für eine Gänsehaut.
Sympathy for Lady Vengeance

Immer wieder auf der Suche nach interessanten asiatischen Filmen bin ich durch den Tipp eines Freundes auf die „Rache-Trilogie“ des Produzenten Chan-Wook Park gestoßen. Der erste Film, Sympathy for Mister Vengeance ist bereits sehr vielversprechend, wird jedoch von seinem Nachfolger Oldboy bei weitem überflügelt. Und doch sollte es dem Produzenten gelingen, auch hier noch einen drauf zu setzen. Mit seinem dritten Werk, Sympathy for Lady Vengeance ist ein wahres Meisterwerk der Filmkunst entstanden welches der allererste Film sein sollte, der in meiner privaten IMDB-Wertung die höchste Punktzahl erhält. Anders formuliert: es handelt sich hierbei um den besten Film, den ich jeh gesehen habe.
Die Geschichte handelt von der namens gebenden Geum-ja und ihrem Rachefeldzug gegen die Person, die ihr 13½ Jahre Gefängnisaufenthalt eingebrockt hat. Sie geht hierbei mit einer peniblen Genauigkeit vor, die ihresgleichen sucht. Auf sich allein gestellt ist sie in all dieser Zeit der Vorbereitung jedoch nicht, konnte sie doch viele Kontakte und Gefälligkeiten während ihres Aufenthaltes im Gefängnis sammeln. Ihr Charme und ihre Gutherzigkeit ließen sie zu einer Person avancieren, der keiner einen Gefallen abschlagen kann. Geradezu eine Symphonie der Rache entwickelt sich so im Laufe der Zeit, in der schlichtweg alles fein miteinander harmoniert. Am Ende ist unsere Protagonistin jedoch auch nichts Anderes als eine sorgende Mutter welche sich nichts sehnlicher wünscht als das Wohl ihrer Tochter.
Und ebenso gestaltet sich auch der Film selbst. Zu der bereits angerissenen Handlung gesellt sich eine prächtige Optik, die jeden Moment ins richtige Licht rückt. Auch die akustische Untermalung gibt keinen Grund zur Beanstandung, glänzt sie doch mit orchestralen Stücken dezenter als auch dominanter Natur. Besonders das Hauptthema mit seinem Crescendo prägt sich tief ins Gedächtnis ein.
Für alle Anhänger fernöstlicher Filmkunst ist dieser Film meiner Meinung nach ein absolutes Muss.
Lebe lang und in Frieden
Gestern Abend begaben ein paar Leute und ich uns ins Rundkino in Dresden, um uns den neuen Teil der Star-Trek-Saga zu Gemüte zu führen. Zeitgleich lief dieser Film natürlich auch im UFA-Palast, aber die deutlich größere Projektionsfläche und der für mich angenehmere Lautstärkepegel bestätigten unsere Wahl.
Der Film war sehr gut produziert und klotzte mit CG-Effekten wo es nur möglich war. Abgesehen von den optischen Aspekten lebte der Film aber sehr von den nostalgieverstreuenden Momenten. Seien es die altbekannten Töne beim Betreten eines Turbolifts, beim Benutzen der Sprechanlage, das regelmäßige „Ping“ auf der Brücke oder Uhuras „Ohrstöpsel“, alles wurde originalgetreu aus den Originalserien und -filmen integriert.
Noch immer stirbt jeder Nicht-Hauptcharakter wenn er etwas sagen durfte und noch immer opfern Sternenflotten-Kapitäne bei jedem kleinsten Anzeichen einer ausweglosen Situation ihr Schiff. Auch einige Referenzen auf die älteren Filmteile (und damit die chronologisch zukünftigen Ereignisse) wurden eingebaut. Der Soundtrack selbst war angenehm aber gleichzeitig nicht zu dominant. Dass das Thema jedoch nicht vorkam ist mir unbegreiflich.
Die Interaktion zwischen den einzelnen Charakteren und die gelegentlichen „Aha!“-Momente trugen auch zur sympathischen Gesamterscheinung bei. Zum Thema Charaktere: Zachary Quinto als junger Spock erwies sich als gute Wahl, auch wenn wir zu Beginn des Filmes immer wieder erwarteten, dass er die Schädeldecke anderer Menschen entfernt. Abgesehen davon konnte er den jungen Spock gut verkörpern, der mangelnde Ausdruck von Emotionen stand ihm gut zu Gesicht und den Fokus auf seine Augen in einigen Szenen wusste er sehr gut auszunutzen.
Insgesamt sehr sehenswert und eine würdige Ergänzung sowohl zur Star-Trek-Reihe als auch zum Repertoire von J. J. Abrams.
Amuro Namie – WILD
Durch einen Werbespot eines namhaften Herstellers von Erfrischungsgetränken bin ich zum ersten Mal auf Amuro Namie und ihren Song „WILD“ aufmerksam geworden:
Wieder einmal ist es die geschickte Kombination aus Rhythmus und Tanz, die mich in ihren Bann zieht. Hier noch der besagte Werbespot als Extra:
Guten Morgen Deutschland!
Seit Dienstag letzter Woche befinde ich mich wieder in deutschen Landen. Mein Rückflug gestaltete sich ebenso wie mein Hinflug mit dem Unterschied, dass der Münchner Flughafen deutlich angenehmer zu begehen ist.
Damit ist also mein Praktikum(ssemester) abgeschlossen und ich kann auf viele interessante, schöne aber auch lehrreiche Erfahrungen zurückblicken. Abgesehen vom stark zugenommenen Wissen bezüglich TYPO3 und seiner Internas und meinen geringfügig verbesserten Sprachfähigkeiten habe ich doch auch Einiges über das Land Japan und seine Kultur gelernt.
Es besteht eben ein großer Unterschied zwischen ein Land besuchen und dort wirklich leben. Erst durch letzteres lernt man das Land wirklich kennen und vermag einzuschätzen, ob man dort vielleicht verweilen mag. Ich für meinen Teil kann sagen, dass Japan ein sehr interessantes Land ist, aber für immer leben könnte ich dort – zumindest in größen Städten – wie Tokyo nicht unbedingt. Dafür ist die Umgebung einfach viel zu schmutzig und hektisch. Anderererseits sagt mir die Kultur Japans sehr zu, weshalb ich einen längeren Aufenthalt in ruhigeren Gefilden nicht ausschließen möchte.
Aber meine Wahlheimat ist und bleibt Dresden, auch wenn ich mich nun erst einmal wieder an die Umgebung und die Menschen gewöhnen muss. Die Unterschiede sind zum Teil dann doch gravierend.
Jedenfalls beginnt morgen bereits mein sechstes Fachsemester und auch dafür habe ich wieder einiges vor. Zu den obligatorischen Fächern werden sich nun die wahlobligatorischen gesellen, an welchen ich vor dem Praktikumssemester aus Zeitmangel nicht teilnehmen konnte. Zudem möchte ich eine Werksstudenten-Tätigkeit ausüben, um mir ein kleines Taschengeld dazuzuverdienen. Schließlich plane ich, zumindest in dem Sommer-Semesterferien für etwa einen Monat erneut nach Japan zu fliegen. Und sowohl der Flug als auch das Reisen dort ist sehr kostspielig.
Ich freue mich nun auf das neue Semester und dass ich wieder im schönen Dresden sein kann. Einen riesigen Wehrmutstropfen hat das Ganze aber: meine Freundin musste vorerst in Japan bleiben. Erst ab Ende diesen Jahres hat sie Möglichkeiten, für Ausbildung respektive Studium nach Deutschland zu kommen. Doch wir beide geben unser bestes.
Hail to the goddess!